Zeichnen als Meditation

Du hast Dich sicher schon dabei erwischt, wie Du in einem langweiligen Meeting auf Deinem Notizblock Kreise ziehst oder während einer Vorlesung die Kästchen in Deinem Block ausmalst und wie dabei langsam Strukturen entstehen. Vielleicht kritzelst Du auch nicht bloß herum, sondern zeichnest kleine Skizzen, Landschaften, Porträts.

In diesen Momenten schaltest Du ab. Gibst Deinen Gedanken eine Pause.

Das ist gut so, dann bist Du auf einem guten Weg und hast Dir ganz unbewusst etwas Gutes getan.

In stressigen Zeiten kannst Du das aber auch mal ganz bewusst machen und das Zeichnen als Kurz-Meditation nutzen.

  1. Suche Dir einen ruhigen Platz, wo Du einige Minuten für Dich hast und mache es Dir gemütlich. So, dass Du eine gute Position zum Zeichnen hast. Auf der Couch, in Deinem Lieblingssessel, auf einer Parkbank in der Sonne oder in Deinem Lieblingscafé.
  2. Nimm Dir ein Blatt Papier, Dein Skizzenbuch oder einen Block. Wenn Du jetzt gemütlich auf dem Sofa rumlümmelst, dann reicht die Größe DIN A5, so kannst Du bequem Deinen Block im Schoß plazieren. Ansonsten kannst Du auch ein größeres Format wählen. Jetzt nimm´Dir einen Stift. Eigentlich reicht einer, Du kannst Dir gerne noch Deine Lieblingsfarbe raussuchen oder einen zweiten dazunehmen. Nimm aber nicht zuviel und entscheide spontan. Das ganze soll Dich ja jetzt nicht bei der Stiftausswahl schon wieder stressen.
  3. Jetzt zeichne drauf los. Strukturen, Muster, Dinge, Menschen, Tiere. Egal was. Wichtig ist, dass Du Deinen Anspruch auf realistisches oder gutes Zeichnen jetzt mal loslässt und die Bewertung von Deinem Blatt schubst.
  4. Zeichne was aus Dir herauskommt und genieße den Moment. Beobachte was auf Deinem Blatt passiert und sei achtsam was mit Dir geschieht – Jetzt bist Du ganz im Moment!

Es ist gut so, wie es ist und ich finde Ruhe und Kraft im Moment.

Am Anfang wirst Du vielleicht etwas länger brauchen, bis Du ins Zeichnen findest. Mit ein bißchen Übung gelingt es Dir immer besser.

Mit einem Skizzenbuch in der Tasche kannst Du Dir auch solche Momente im größten Trubel gönnen, z.Bsp. in der U-Bahn oder im Wartezimmer und gleichzeitig hältst Du Deine kleinen Alltagskunstwerke in einem wertvollen Skizzenbuch fest.

Viel Spaß dabei.

Erzähl doch mal wie es war? Wo Du gezeichnet hast und wie es Dir dabei ergangen ist oder welche tollen Alltagskunstwerke entstanden sind! Ich freu mich auf Dein Kommentar.

Zeichnen als meditation

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